Die Bürgeraktion PRO Flughafen trauert um ihren am 8. Mai 2017 verstorbenen Geschäftsführer Wolfgang Spangenberg.

 

Die öffentliche Beisetzung findet am Freitag, den 19. Mai 2017 um 10.00 Uhr auf dem Friedhof Wiesbaden-Nordenstadt statt. 

 

Mitglieder, Bekannte und Freunde sind eingeladen, an der Trauerfeier teilzunehmen und die Initiative "Hilfe für ALS-kranke Menschen" im Gedenken an Herrn Spangenberg mit einer Spende zu unterstützen. 

 

 

„Luftverkehr in Deutschland: Fluch oder Segen?“

 

24. November 2016, 19.00 Uhr

„Unter diesem provokativen Titel hat Mathias Jakobi für die Gäste des 2016er Forums der Bürgeraktion PRO Flughafen den Luftverkehr einem objektiven Reality-Check unterzogen und ihnen zu den Perspektiven des internationalen Luftverkehrs und des Flughafens Frankfurt den Horizont wahrlich erweitert“, resümierte Christel Karesch, die Vorsitzende von PRO FRA, nach dem interessanten Vortrag des kenntnisreichen Experten und einer intensiven Diskussion die gut besuchte Veranstaltung im Fraport Forum.

 

Der Area Manager Central Europe der International Air Transportation Association (IATA) führte die Zuhörer mit seinem Vortrag mitten in das Spannungsfeld, in dem sich der Luftverkehr als wichtiges weltweites Bindeglied zwischen Menschen, Unternehmen und Märkten tagtäglich bewegt.

So gab es im Jahr 2015 weltweit 3,5 Mrd. Flugreisende, 55 Mio. Tonnen Fracht und 2,5 Mio. Arbeitsplätze im Luftverkehr. Von Deutschland konnte man mit 350 Verbindungen direkt in über 100 Länder fliegen. 40 Prozent der nach Deutschland Reisenden kamen mit dem Flugzeug, bundesweit sind 1 Mio. Jobs mit dem Luftverkehr direkt und indirekt verbunden. Die Branche trägt hierzulande mit 50 Mrd. Euro gut zwei Prozent zum BIP bei.

Für Handel und Produktion werden gut ein Prozent der Waren per Luftfacht von und nach Deutschland transportiert. Das klingt wenig, ist es aber nicht, denn es entspricht einem Anteil von rund einem Drittel des Warenwerts aller transpor-tierten Güter. Luftfracht ist keine Massentransportmittel, sie ist wertvollen, sensiblen, seltenen und eiligen Waren vorbehalten.

Jakobi beleuchtete darüber hinaus die Bereiche Wirtschaftlichkeit, Wachstums-perspektiven, Umweltverträglichkeit, Flugsicherung, Effizienzsteigerung, Neue Technologien und Klimaschutz.

Er erläuterte abschließend die Climate Resolution der Luftverkehrs-Unternehmen und -Organisationen, die weltweit erste selbstverpflichtende Charta einer gesamten Wirtschaftsbranche, die Ihre ambitionierten Ziele für die Jahre 2010, 2020 und 2050 beim Aviation Environment Summit 2008 formuliert, beschlossen und in ersten Schritten bereits erfüllt hat.

Zentrale Herausforderungen für die langfristige Zielerreichung sind laut Jakobi die Weiterentwicklung und die Verfügbarkeit von alternativen Kraftstoffen zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen sowie die Harmonisierung des Europäischen Luftraums zu einem Single European Sky.

Auf der Webseite der IATA findet sich ergänzend dazu auch der Bericht „Economic Benefits of European Airspace Modernization“ der Forschungsgruppe SEO Amsterdam Economics Research vom Februar 2016 über die wirtschaftlichen Vorteile einer Modernisierung des Europäischen Luftraums für Wirtschaft, Passagiere und Umwelt.

 

Mehr dazu auf der Webseite der IATA: http://www.iata.org/policy/promoting-aviation/Pages/european-airspace-study.aspx

Hände weg vom Planfeststellungsbeschluss

 

27. September 2016, 14:03 Uhr

Die Vorsitzende der Bürgeraktion PRO Flughafen e.V., Christel Karesch, ist nach der Vorstellung einer neuen Lärmobergrenze durch Herrn Staatsminister Al-Wazir überzeugt, dass eine weitere staatliche Reglementierung nicht nur überflüssig, sondern für die heimische Wirtschaft extrem schädlich ist. Kein Wirtschaftsbereich ist heute schon so stark reglementiert wie die Luftfahrtbranche in Deutschland und ganz besonders in Hessen. Auf der anderen Seite gibt es keinen anderen Bereich, der in Sachen Umwelt- und Lärmschutz so große Erfolge vorzuweisen hat wie die Luftfahrtbranche. Dieser erfolgreiche Weg der Kooperation zwischen Regierung und Luftverkehrswirtschaft auf freiwilliger Basis soll auch weiterhin zusammen gegangen werden.

Die Umlandbewohner wissen schon heute die Bemühungen um mehr aktiven und passiven Lärmschutz zu schätzen. Wie die neueste Bürgerbefragung des Statistikamtes der Stadt Frankfurt belegt, sind „Fluglärm“ und „Flughafenausbau“ mittlerweile untergeordnete Themen. 
Die Erfolge beim aktiven Lärmschutz sind weltweit vorbildlich. Seit Montag dieser Woche wird am Frankfurter Flughafen eine neue Software erprobt, die den Landeanflug wesentlich leiser macht. Dieses neue Assistenzsystem, LNAS, wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt und gilt als Meilenstein bei der Vermeidung von Fluglärm und Einsparung von Kerosin.
Umfragen im Flughafenumland zeigen, dass eine signifikante Mehrheit der Anwohner weiß, dass der Flughafen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und für die Exportnation Deutschland ist.

Fachliche Einschätzung der Lärmwirkungsstudie NORAH

 

26. September 2016, 13:44 Uhr

Umweltbundesamt, April 2016

Auszug aus Lebensqualität und Belästigung:

Die Zunahme des Anteils subjektiv hoch belästigter Personen bei gleichbleibendem äquivalentem Dauerschallpegel LAeq,06-22h bestätigt einen Trend weiterer Studien der letzten beiden Jahrzehnte. Die NORAH-Studie unterstützt somit die Annahme, dass Menschen heute bei gleichen energieäquivalenten Dauerschallpegeln belästigter sind als noch vor zehn oder 15 Jahren.

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